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Akademiker sind häufig unterbezahlt

23 Februar 2010 No Comment

Dass man mit einem Studium einen gut bezahlten Job bekommt, ist schon lange keine Voraussetzung mehr. Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich noch stolz als Akademiker bezeichnete.

Inzwischen müssen immer mehr Studierte nach dem Studium in Jobs arbeiten, die eigentlich nicht ihrer Qualifikation entsprechen. Das Lohnniveau vieler Akademiker liegt daher meist nicht höher als das von Beschäftigten mit mittlerem Schulabschluss.

Laut einer aktuellen Studie waren bereits 2007 25% der in der EU lebenden Akademiker im Alter zwischen 25 und 34 für seinen momentanen Job überqualifiziert. In Deutschland erging es jedem Fünften so. Experten nehmen an, dass diese Zahlen heute noch viel höher sind.

Ein Grund dafür ist, dass es heutzutage mehr Akademiker gibt und somit der Abschluss an Wert verloren hat. Zudem setzen die meisten Unternehmen auf billigere Arbeitskräfte und wollen nicht mehr so viel in Fachpersonal investieren.

Einen Vorteil hat ein Studium dennoch: Akademiker werden seltener arbeitslos, doch auch diese Zahlen sind gestiegen. Langfristig erwarten Experten, dass sich die Situation verbessern wird und bessere Zeiten für qualifizierte Mitarbeiter anbrechen. Naja, es bleibt zu hoffen…

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